Scriftisch Schulen in Deutschland

still-lifeDas deutsche Schulsystem ist mehrzweigig gestapelt und legt den Schwerpunkt zunehmend auf Ganztagesunterricht. Hierbei wird von Anfang an- sogar teilweise schon im Kindergarten und in der Vorschule- lesen und schreiben gefördert. Einige Schulen unterrichten auf der weiterführenden Schule auch das Lesen als Unterrichtsfach. Es gibt bereits in Kindergärten spezielle Mitarbeiter für Kinder, die eine Sprach- , Lese- , oder Schreibförderung brauchen.

In Grundschulen finden sich Lehrer, die in Arbeitsgemeinschaften dies auch größtenteils fördern. Das Schreiben und Lesen ist mitunter sehr wichtig und spielt auf jeder Schulform eine große Rolle. Nach der Grundschule besteht die Möglichkeit, in unterschiedliche Schulformen weitergeleitet zu werden. Diese sind Gesamtschule, die die Möglichkeit zu jedem Abschluss bietet, meistens im Ganztagesunterricht unterrichtet wird, sowie eine gezielte Förderung von Kindern und Jugendlichen anbietet. In der Realschule bzw Realschule Plus kann der Abschluss nach der neunten Klasse bzw zehnten Klasse absolviert werden.

Das Gymnasium zählt als höchste Schulform, in der lesen und schreiben nicht separat gefördert wird, da diese Kenntnisse vorausgesetzt werden. Diese Schulform wird entweder nach der 12. Klasse mit Abitur abgeschlossen oder nach der 13. Klasse. Ebenso kann hier mit Fachabitur abgeschlossen werden. Hochbegabtenförderungen finden sich auf einigen Gymnasien.

Die Ausbildung der Lehrkräfte ist modern gehalten

Lehrkräfte in Deutschland werden fortlaufend weitergebildet. Ebenso müssen mittlerweile Lehrer Psychologie oder Sozialpädagogik beim Studium mitbelegen, sodass auch die pädagogischen Fähigkeiten verbessert werden. Für gezielte Sprach-, Lese- und Schreibförderung werden Lehrer separat weitergebildet. Legastheniker können mittlerweile ganz normal am Unterricht teilnehmen, da auf die damit verbundenen Schwächen von den Lehrkräften eingegangen werden kann.